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Homöopathie
Die Homöopathie ist eine der grundlegenden Therapien in der Naturheilkunde. Es wird kaum einen
Heilpraktiker geben, der seinen Patienten nicht schon einmal ein homöopathisches Mittel verordnet hat.
Um zu verstehen, was die Homöopathie ist, müssen wir ein wenig ihre Geschichte verfolgen. Der Arzt Samuel
Hahnemann entdeckte 1798 zufällig bei einem Selbstversuch, dass die Chinarinde bei ihm genau die Beschwerden
hervorrief, gegen die sie bei Kranken eingesetzt wurde. Nachdem er dieses Experiment mit verschiedenen
Substanzen überprüfte, entwickelte er daraus die Grundregel der Homöopathie: "Wähle um sanft, schnell,
gewiss und dauerhaft zu heilen, in jedem Krankheitsfall eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden erregen
kann als sie heilen soll." Jede homöopathische Therapie beruht auf dieser Ähnlichkeitsregel.
Besonderen Wert legte Hahnemann auf die Herstellung der homöopathischen Präparate. Zunächst arbeitete
er mit großen Verdünnungen der Substanzen. Später stellte er fest, dass die Heilwirkung der Mittel durch
eine bestimmte Zubereitungsweise, dem Potenzieren, noch weit besser entwickelt werden kann. Beim Potenzieren
wird die Substanz in mehreren Schritten zunehmend verdünnt und auf eine bestimmte Weise verschüttelt. Dabei
nimmt der Anteil der Ursubstanz immer weiter ab, gleichzeitig wird die Heilkraft des Mittels aber gesteigert.
Im allgemeinen gibt es bei homöopathischen Mitteln keine Nebenwirkungen. Es kann jedoch zu den sogenannten
Erstverschlimmerungen kommen. Hierbei werden die Beschwerden des Patienten zunächst etwas verstärkt. Diese
Verschlimmerung klingt nach einer Änderung der Dosierung schnell ab und ist als gutes Zeichen zu werten, da
sie deutlich macht, dass das richtige Mittel gewählt wurde.
In der klassischen Homöopathie nach Hahnemann wird versucht für jeden Menschen das eine passende Mittel
zu finden. Deswegen wird dieses Verfahren auch als Einzelmittelhomöopathie bezeichnet. Als Anpassung an
die veränderten Lebensgewohnheiten und die zunehmenden Belastungsfaktoren in der heutigen Zeit setzen sich
aber auch Mischungen verschiedener homöopathischer Mittel immer weiter durch, sogenannte Komplexhomöopathika.
Das Einsatzgebiet für homöopathische Mittel ist sehr breit. Neben akuten Beschwerden lassen sich auch bei
vielen chronischen und schulmedizinisch austherapierten Erkrankungen wie Neurodermitis, Schuppenflechte oder
Multiple Sklerose mit homöopathischen Mitteln noch erstaunliche Heilungen oder zumindest Linderungen in Gang
setzen. Für uns sind Homöopathika daher bei vielen Erkrankungen die erste Wahl.
Sehr bewährt haben sich in unserer Praxis homöopathische Arzneien aus den Bereichen der Spagirik und der
Spenglersan Kolloid Immuntherapie.
Rechtshinweis:
Aus rechtlichen Gründen müssen wir Sie darauf hinweisen, dass die Akupunktur,
die Bach-Blüten Therapie und die Homöopathie wissenschaftlich umstritten und
von der Schulmedizn nicht anerkannte Heilmethoden sind. Das interressiert die Tiere
jedoch recht wenig und hat auch keinen negativen Einfluss auf deren Heilverlauf.
