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Tierheilpraktiker
- Was sind die Aufgaben eines Tierheilpraktikers?
- Warum soll ich mit meinem Tier zum Tierheilpraktiker gehen?
- Wie erkenne ich einen guten Tierheilpraktiker?
Was sind die Aufgaben eines Tierheilpraktikers?
Das Berufsbild des Tierheilpraktikers ist in der Bevölkerung noch nicht angekommen. Man kann sich
darunter am besten einen Heilpraktiker für Tiere vorstellen. Einen Therapeuten, der Tiere nach
einem ganzheitlichen Ansatz behandelt.
Wenn ich schreibe, dass der Tierheilpraktiker einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt, meine ich damit, dass
er bei der Behandlung des Tieres nie nur das eine, augenscheinlich krankmachende Symptom behandelt, sondern
das Tier als Ganzes sieht.
Um dies zu erreichen arbeitet er in der Regel nach einem oder mehreren der großen ganzheitlichen
Therapieverfahren. Zu nennen sind da die Akupunktur, die Bach-Blüten Therapie, die Homöopathie,
die Neuraltherapie und verschiedene andere naturheilkundliche Ansätze. Neben diesen gibt es
noch die verschiedensten Therapiearten, die sich teilweise aus den oben genannten ableiten oder
sich auf diesen begründet haben. Hier haben wir zum Beispiel die Antihomotoxische Therapie, die
Sanum Therapie, die Behandlung mit Schüssler Salzen und die Nosoden-Therapie, um hire nur einige
zu nennen.
Warum soll ich mit meinem Tier zum Tierheilpraktiker gehen?
Viele Menschen sind enttäuscht von der Schulmedizin. Sie haben für sich und in zunehmendem
Maße auch für ihre Tiere die Erfahrung gemacht, dass deren Methoden nicht mehr zu den
gewünschten Ergebnissen führen. Oft werden nur noch Krankheitssymptome unterdrückt. Eine
Heilung findet nur noch in seltenen Fällen statt. Das trifft in besonderem Maße für die
immer mehr an Bedeutung gewinnenden chronischen Erkrankungen zu.
Der Tierheilpraktiker arbeitet jedoch nach einem ganzheitlichen Ansatz. Er behandelt nie nur ein einzelnes,
augenscheinlich krankmachendes Symptom, sondern immer den Patienten in seine Gänze. Er ist der
Überzeugung, dass wirkliche Heilung nur erreicht werden kann, wenn eine Gesundung auf allen
Ebenen - Körper, Seele und Geist - erreicht wird.
Wie erkenne ich einenn guten Tierheilpraktiker?
Einen guten Tierheilpraktiker zu erkennen ist ebenso einfach oder schwer, wie einen guten Tierarzt,
einen guten Handwerker oder einen guten "Wen-Sie-auch-immer-gerade-brauchen". Vielleicht hat einer
Ihrer Bekannten oder Freunde ja bereits Erfahrungen mit einem Tierheilpraktiker gemacht und kann
Ihnen eine Empfehlung aussprechen.
Ansonsten können Sie sich bei einem der Verbände einen Tierheilpraktiker in Ihrer NÄhe
empfehlen lassen. Die Verbände haben ein großes Interesse daran, die Qualität der
Arbeit hoch zu halten. Alle dort gelisteten Mitglieder sind ausgebildet und von unabhängiger Seite
geprüft. Darüber hinaus sind sie verprlichtet, regelmäßig an Weiterbildungen
teilzunehmen.
Wenn Sie dann einen Tierheilpraktiker gefunden haben und ihn konsultieren, hören Sie einfach auch auf Ihr Bauchgefühl. Beobachten Sie ihn bei der Arbiet und schauen Sie, ob er einen kompetenten Eindruck macht, wie er mit Ihrem Tier zurecht kommt, wie er sich mit der Tierart auskennt, ob er einen ruhigen aber dennoch engagierten Eindruck macht, ob er sich die nötige Zeit für Sie nimmt, ob er ganz bei der Sache ist, ob er Ihnen die Therapie und die Sachverhalte verständlich erklärt, ... Diese Aufzählung könnte ich noch beliebig weiterführen.
Wenn Sie ein gutes Gefühl haben und sich Ihr Tier bei ihm wohl fühlt, dann kann der Terapeut schon garnicht so falsch sein.
Eins noch: Hüten Sie sich vor Therapeuten, die allzu vollmundige und absolute Aussagen machen. Egal ob diese positiv oder negativ ausfallen. Nehmen Sie sich in Acht vor Therapeuten, die einen allzu selbstherrlichen Eindruck auf Sie machen. Wir sind alle keine "Götter" und ein bisschen Demut vor dem Leben hat noch keinem geschadet.
Rechtshinweis:
Aus rechtlichen Gründen müssen wir Sie darauf hinweisen, dass die Akupunktur,
die Bach-Blüten Therapie und die Homöopathie wissenschaftlich umstritten und
von der Schulmedizn nicht anerkannte Heilmethoden sind. Das interressiert die Tiere
jedoch recht wenig und hat auch keinen negativen Einfluss auf deren Heilverlauf.
